Header Foto: Magnus Bieneck, 2012

Band: RaBbiT TaNk, Musikschule Renningen

was my first love and it will be my last...

John Miles

 

(Dieses Zitat hätte von mir stammen können...)

 

Ohne Musik wäre mein Leben verdammt arm gewesen. Klänge zu erzeugen und damit zu spielen hat mich seit meiner Kindheit masslos fasziniert. Bis zum Jahr 2000 war ich in diesem Metier sehr aktiv, dann verlagerte sich meine Kreativität mehr auf Bildbearbeitung und meine Faszination mehr auf Astrophysik, Paläontologie und Geologie. Von 2004 bis 2010 hielt mich dann eine Reihe von Reiseerlebnissen in Atem (siehe Weltreisen). Seit 2012 ist wieder viel Studio- und Kompositionsarbeit im Gange.

Warum gibt es auf dieser Erde keine menschliche Kultur ohne Musik?

Vermutlich, weil diese Komponenten untrennbar zusammen gehören...

 

Wissenschaftliche Erkenntnisse der vergangenen Jahrzehnte legen den Schluss nahe, dass das uns bekannte Universum vom Atom bis hin zu Galaxien aus Schwingkreisen besteht, um es sehr vereinfacht auszudrücken. Da auch Musik substanziell aus Schwingungen besteht (die wir mit dem Hörsinn erleben), ist es in unserer periodisch ablaufenden Welt nicht weiter verwunderlich, dass der Mensch als Bestandteil eines universellen Schwingkreises sich intuitiv mit dieser grossen Welt, aus der er kommt, "zu synchronisieren" versucht. Periodische Muster in Musikwerken lassen sich vergleichen mit botanischen oder geologischen Mustern, alle stammen irgendwie "von dieser Welt". Mit musikalischen Mustern zu spielen bedeutet deshalb auch, sich "spielerisch" mit Naturwissenschaft, Mathematik und Physik, Gedächtnis- und Koordinationstraining, Erfindungsgeist, Klangästhetik etc. zu beschäftigen und dabei auch noch riesigen Spaß zu haben.


Alle mir bekannten Vergleichsstudien zwischen musikaktiven und musikpassiven Kindern kommen zum selben Ergebnis: Musik fördert die kognitiven Fähigkeiten und erleichtert spielerisch den Zugang zu Mathematik, Physik, Abstraktion und Kreativität. Zudem wird ein gesundes Sozialverhalten gefördert, weil es bei musikalischem Zusammenspiel keine Gegner und keine Verlierer gibt. Und man darf von einer Welt träumen, in der schon längst die letzte Kalaschnikov zur Klarinette und der letzte Panzer zur Kirchenorgel umgebaut wurde...

 

Mein Refugium ist eher die "Spielwiese" (Studioarbeit, Komposition) als die Bühne. Mit immer wieder verändertem Equipment ging es Ende der 90er Jahre endlich per digitaler DAW zur Sache. Endlich nicht mehr von Hand mischen, endlich praktische Tonträger (CD, USB), endlich weniger Hardware, weil das meiste nun im Rechner verfügbar war. Einziger Wermutstropfen: der ständige Zwang zu updates und upgrades, letztlich die völlige Abhängigkeit von Hard- und Softwarefirmen, die einem ganz schnell das Wasser abdrehen und die Arbeit zunichte machen können...

Um 1995 waren schätzungsweise 200m Kabel verbaut, heute vielleicht noch 50.

Equipment:
MAC, Cubase 10.5, Quantum 2626 (Audio Interface)

 

Mixer: Behringer Eurodesk 2442 [24/4/2]

(bis 2013: Zeck 28/8/2)

 

Synthesizer/Drums (Hardware):

DW 6000, EX 8000, M1, Wavestation (KORG)

DS 330, DR 550, TR 505 (BOSS)

KX 76 Masterkeyboard (YAMAHA)

 

E-Gitarren:

Ibanez Jem, Ibanez SG, Squire Strat

Boss GT-10 (Effektprozessor)

Konzert-Gitarren:

Yairi, Takamine

 

Bevorzugte Freeware VST Plug-ins zur Ergänzung:

TAL Reverb2

Luftikus (EQ)

Voxengo Marvel EQ

TDR Nova (Dynamic EQ, Compressor)

TDR Kotelnikov (Dynamic Processor)

TAL Noizemaker (Analog Synthesizer)

Oberheim Xd (Analog Synth.)

IK Syntronik Free (Vintage Synthesizer wie PPG, ProV, Moog...)

bigcat Instruments: Sonatina Orchestra Choir (female/male choir)

Grossen Einfluss auf meine Kompositionsarbeit hatten viele Musiker, allen voran Frank Zappa und Gentle Giant, deren Innovationspotential unerschöpflich schien. Wie eingangs schon erwähnt, ist die Welt der musikalischen Kreativprozesse ein endloses Universum, in dem vor allem die Artenvielfalt kein Ende der faszinierenden Arbeit zulassen will, es gibt immer Neues zu entdecken, gestalten, erproben.

Discografie: Dedications, Satellites, Q, Secrets, ∞13∞, Visit Me On Mars, Band Booster, Spin (Co-Produktion mit Drummer Hardy Fischötter) und viele weitere Heimstudio-Produktionen

Noten:

Klavier: Fantasie Cis-moll (1979), Finnyola´s Everlasting Childhood (1981),        Photonia (1982), Nameless (1982), Fragment einer Offenbarung (1983),
Invention (1986), Tanz im Sonnenstaub (1986), Choral (1986), Annette (1987),
Elegie (1989), Positron (1989), Pyrosophia (1989), 77 (1992) u.v.a.

 

Gitarre(n): Etüde A-moll (1979), Präludium (1979), Etüde für Conni (1982),
Tanz auf dem Gottesacker (Duo 1982), Tango (Duo 1985), Etüde E-Moll (1987),
Moon Blossom (1991), Miniaturen für 10-saitige Gitarre u.v.a.

 

CD-Aufnahmen der Miniaturen sind bei Andreas Hiller, dem dieses Werk gewidmet ist, erhältlich.

 

Australian Suite (für 4 Gitarren incl. einer 10-saitigen):
Antakarinja (2013), Mithaka (2014), Wakaya (2014), Gurindji (2014), Kija (2015)

 

Für die Aufführungen der Miniaturen und der Australian Suite ganz herzlichen Dank auch an das Gitarrenquartett unter der Leitung von Andreas Hiller und der Mitarbeit von Susanne Müller-Tangemann, Michael Tangemann und Markus Bitzer!

 

Div. Noten für Schüler, Gitarrenensembles, Schulorchester, Schulbands, Akkordeon

 

Hörproben:

Kids Store unter der Leitung von Heinrich Jochen 

Tea Time unter der Leitung von Elvira Zimmermann

 

Home
Musik & Studio (Foto: M. Bieneck)
Weltreisen & Fotos
Philosophie
Kontakt & Impressum
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Joerg Fischoetter